Probleme mit Haarseifen?

Die Lilie.

Feine Seifen.

Probleme mit Haarseifen?

Wie Sie Probleme mit Haarseifen vermeiden!


Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit der Herstellung von Haarseifen. Angefangen hat alles mit der immer juckenden Kopfhaut meiner - damals noch kleinen - Tochter. Sie hat sehr trockene Haut und Haare und Neurodermitis. Alle Versuche mit herkömmlichen Shampoos aus der Apotheke und vom Arzt änderten nichts am Zustand. Das brachte mich dazu, mich mit dem Thema Haarseifen näher zu beschäftigen und eine Seife für sie herzustellen. Und zu unserem großen Glück war nach drei bis vier Wochen das Jucken tatsächlich weg!

Dieses Erlebnis hat mich angetrieben verschiedene Seifen zu kreieren, um eine möglichst große Vielfalt für die unterschiedlichsten Probleme mit Haut und Haar anbieten zu können.

Die Suche nach der richtigen Haarseife kann schon langwierig oder frustrierend sein, manche geben auf, andere finden sofort für sich die passende Seife.

Dem kann ich so zustimmen, aber es gibt mögliche Fehler die man bei der Benutzung machen kann. Wenn man diese vermeidet, dann kann die Benutzung der Haarseife am Ende doch ganz erfolgreich, zufriedenstellend und eine neue positive Erfahrung sein. 


Drei wesentliche Faktoren, die den Erfolg der Haarseife beeinflussen können:


Das Wasser

Die Anwendung

Die verwendeten Öle


Das Wasser

In einigen Regionen Deutschlands ist das Wasser sehr kalkhaltig. Das merkt man z.B. an den Wasserflecken im Waschbecken. Aber auch an der Kalkseife, die sich auch an den Haaren niederschlägt. Sie äußert sich meistens als schmieriger Film auf den Haaren. Sie fühlen sich dann schwer, ungewaschen und vielleicht auch ölig an. Die Haare wirken stumpf und lassen sich nur schwer kämmen. In der Bürste finden sich unter Umständen sogar kleine weiße Flöckchen, die aussehen wie Schuppen - es aber nicht sind!


Helfen kann dann eine saure Spülung, auch als saure Rinse bekannt. Sie verhindert die Kalkablagerungen am Haarschaft und sorgt dafür, dass sich die Haarschuppen wieder glatt anlegen. Je stärker die saure Spülung ist, desto eher sollte sie anschließend auch wieder ausgespült werden. Sind die Haare nach der Spülung trocken und fühlen sich knirschig an, kann die Spülung zu stark gewesen sein. Die Konzentration sollte verändert werden oder man probiert ein anderes Rezept. Zitronensäure, bereits in der Seife enthalten, übernimmt gleich die Funktion der sauren Rinse.

Deshalb ist in einigen meiner Haarseifen ist Zitronensäure bereits verarbeitet.


Die Anwendung

Wichtig: Das richtige Einschäumen!

Nach meiner langjährigen Erfahrung ist es bei der Anwendung wichtig, üppig viel Schaum zu erzeugen.

Machen Sie dazu ihr Haar nass und kreisen Sie dann mit der Haarseife direkt von der Kopfhaut zu den Haarspitzen über das Haar, bis sich ausreichend viel Schaum gebildet hat. Bei zu wenig Schaum kann es passieren, dass trotz gründlichen Waschens, zu viel Fett im Haar und auf der Kopfhaut verbleibt und die Haare sich später nicht wie frisch gewaschen anfühlen. Shampoonieren Sie Ihre Haare kräftig, lassen Sie Schaumberge entstehen und massieren die Kopfhaut. Anschließend die Haare gründlich mit viel gut temperiertem Waser ausspülen.

Beim Umstellen auf Haarseife kann es notwendig sein, die Haare ein zweites Mal zu waschen. Das sollte später nicht mehr erforderlich sein – im Gegenteil: eine tägliche Wäsche ist meist nicht mehr erforderlich. Auch bei fettigem Haar reguliert sich die Nach-Talgproduktion.

Mit der passenden Haarseife sollten sich Ihre Haare nach dem Trocknen locker, füllig und glänzend anfühlen. 

(siehe auch Tipps und Tricks).


Die verwendeten Öle


Den größten Einfluss auf den Erfolg der Haarseife haben die verwendeten Öle in der Rezeptur und ihre Einsatzmenge - zu finden unter den Ingredients.


Zur Orientierung: Je weiter oben eine Zutat auf der Ingredients -Liste steht, desto höher die Einsatzmenge.


Problematisches Kokosöl - bei juckender, trockener Kopfhaut


Es macht die Seife hart und sorgt für reichlich Schaum. Es wird gerne in der Hautpflege verwendet. In großer Menge verwendet, kann es jedoch die Kopfhaut und die Haare austrocknen. Für empfindliche und/ oder trockene Haut, vielleicht sogar mit trockenen Schuppen, sind Seifen mit einem hohen Kokosöl Anteil also nicht zu empfehlen. Auch nicht bei juckender Kopfhaut oder spröden Haaren.

Alternativ verwendet man dann besser Haarseifen, die Kokosöl nur in geringem Maß enthalten, die ganz auf Kokosöl verzichten oder statt dessen mit Babassuöl hergestellt sind.

Dies habe ich in meinen Haarseifen Rezepturen berücksichtigt.


"Leichte" Öle

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Überfettungsgrad

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